Hochschulbibliothek Neuigkeiten

09. Mai 2022

Graphic Novel, Comic, Manga und Co.

Unsere bildgewaltigen Buchempfehlungen

Comics für Literaturbegeisterte? Aber natürlich!

Graphic Novels sind illustrierte Romane, die oftmals nicht nur ein optisches Vergnügen sind, sondern auch die Rezeption von Romanen und sogar Fachbüchern zu einem besonderen Erlebnis machen. Während der Originaltext auf das Wesentliche reduziert wird, übermitteln Bilder Stimmungen und Hintergrundinformationen. Ob das auch bei klassischer Literatur funktioniert? Findet es heraus!

- z.b. mit Verbrechen und Strafe von Dostojewski, illustriert von Bastien Loukia

- Drachenläufer von Khaled Hosseini, illustriert von Celoni und Andolfo

- Alois Nebel von Jaroslav Rudiš, illustriert von Jaromir 99

- Die Rückkehrer: wenn der Krieg im Kopf nicht endet von Olivier Morel, illustriert von Maël (Zweigbibliothek Görlitz)

- oder auch Bram Stokers Dracula, bildgewaltig illustriert von Georges Bess

Für Gruselfans haben wir außerdem die Neuauflage des Comic-Klassikers The Crow von James O'Barr im Regal.

 

Politische Portraits zeigen die Graphic Novels Rosa: die Graphic Novel über Rosa Luxemburg und Engels: Unternehmer & Revolutionär.

Eine besondere Empfehlung ist der Comic Irmina von Barbara Yelin, die angelehnt an der Biografie ihrer eigenen Großmutter eine Geschichte über Mitläufertum und das Wegsehen im Nationalsozialismus erzählt.

 

Und auch Sachbücher gibt es im Comic-Format, z.B.  Economix: wie unsere Wirtschaft funktioniert (oder auch nicht) - eine Einführung in die Wirtschaftsgeschichte von Michael Goodwin, illustriert von Dan E. Burr, oder die Sciencecomics von Steve Haines: Angst ist ziemlich strange, Schmerz ist ziemlich strange und Trauma ist ziemlich strange (Zweigbibliothek Görlitz).

Für Manga- und Ordnungsfans können wir außerdem Die KonMari-Methode von Marie Kondo als Manga empfehlen.

"Ich erzähle mit Bildern. Mein Medium ist der Comic; er birgt unzählige Möglichkeiten der vielschichtigen Verflechtung von Zeichnung, Dialog, Erzähltext und dem magischen Rhythmus der Panels. Mein Zeichenstift ist das Werkzeug und die entstehende Skizze die Landkarte, um Fragen zu entdecken, Leerstellen zu erforschen und Geschichten aufzuspüren."

Barbara Yelin