Lizenzierung

Creative-Commons-Lizenzen

Quelle: Brinken, H., Hauss, J. & Rücknagel, J. (2021). Wie genau funktionieren Creative-Commons-Lizenzen? open-access.network. https://doi.org/10.5446/52952 (CC BY 3.0 DE)

Mit Creative-Commons-Lizenzen können Urheber*innen die Nutzungsbedingungen für ihre Werke unkompliziert festlegen. “Creative Commons” ist eine Non-Profit-Organisation, die vorgefertigte Lizenzverträge mit unterschiedlichen, miteinander kombinierbaren Bausteinen, für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke anbietet. Das Urheberpersönlichkeitsrecht bleibt bestehen, d.h. die Urheber*innen müssen entsprechend genannt und zitiert werden.

Diese sechs Kombinationen der CC-Lizenzen stehen in deutscher Übersetzung zur Verfügung:
CC = Creative Commons

  • CC BY = (by attribution) Namensnennung
  • CC BY SA = (by attribution, share alike) Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen
  • CC BY ND = (by attribution, no derivatives) Namensnennung, keine Bearbeitungen
  • CC BY NC = (by attribution, non-commercial) Namensnennung, nicht kommerziell
  • CC BY NC SA = (by attribution, non-commercial, share alike) Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen
  • CC BY NC ND = (by attribution, non-commercial, no derivatives) Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitungen 


Ausführliche Informationen finden Sie unter: https://de.creativecommons.net/was-ist-cc/

Klare Empfehlung für CC BY

Open Access und KI

Das Publizieren hinter einer Paywall schützt nicht davor, dass die Publikation für das Training von KI-Systemen genutzt wird. Wenn im Closed-Access publiziert wird, werden exklusive Nutzungsrechte der Autor*innen an den Verlag übertragen. Der Verlag kann dann ohne Zustimmung der Autor*innen die Inhalte an KI-Unternehmen verkaufen. Auch wer im Open Access publiziert, kann eine KI-Nutzung nicht verhindern. Bei der Verwendung der mit CC BY-Lizenz wird das wissenschaftliche Wissen jedoch für alle Menschen weltweit kostenfrei zugänglich und eine Monopolisierung durch Verlage und Konzerne verhindert. 

Weitere Informationen sind auf dem Poster “KI und Open Access. Warum Bezahlschranken keine Lösung sind” von open-access.network zu finden.